Durch die von subtropischem Grün umgebenen Nobelherbergen des ältesten kroatischen Seebads weht noch der Atem des europäischen Hochadels. Der Name des klimatisch bevorzugt zwischen Kvarner Bucht und Ucka-Massiv gelegenen "kroatischen Nizza" geht auf eine erstmals im 15. Jh. erwähnte Benediktinerabtei (ital. Abbazia, kroat. Opatija) zurück. Populär wurde Opatija als mondänes Reiseziel aber Ende des 19. Jh., als hier bereits zahlreiche Hotels, Villen, Sommerresidenzen, Sanatorien und Bäder für die internationale Prominenz angelegt wurden.
Viele dieser Prachtbauten entlang der Hauptachse Marsala Tita sind heute schön restauriert und noch in Betrieb, wie z. B. das bekannte Hotel Kvarner. Das Schmuckstück ist aber die Villa Agolina, die der Patrizier Igieno Scarpa 1844 im klassizistischen Stil errichten ließ. Deren Park mit exotischen Pflanzen bildet im Sommer eine malerische Kulisse für Freiluftkonzerte. Wer nun nicht nur in der Kulisse der Belle Époque flanieren, sondern auch baden will, der findet Richtung Süden, an der so genannten "Riviera von Opatija" (bis Moscenicka Draga), charmante Badeorte und herrliche Buchten.
Viele Fremdenverkehrsämter und Tourismusverbände verschicken interessierten Urlauber kostenfrei Broschüren zu ihrer Region oder Stadt zu. Neben Informationen zu Ausflügen und Aktivitäten enthalten diese Reiseführer auch aktuelle Tipps von Menschen vor Ort.
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